Impfstart in Praxis

Nachdem wir von unserem Apotheker fristgerecht am Dienstag (6.4.2021) mit 20 (zwanzig!) Dosen Impfstoff beliefert wurden, haben wir noch am gleichen Tag mit der Verimpfung begonnen. Die nächste Lieferung ist für Montag (12.4.2021) avisiert (aber keinesfalls garantiert). Impfwillige Patienten, die sich bei uns in Dauerbehandlung befinden (nur in diesen Fällen können wir eine Risikoabschätzung vornehmen), können sich gerne auf die Warteliste setzen lassen. Bitte beachten Sie aber, dass wir streng nach der Corona-Virusimpfverordnung (CoronaImpfV) vorgehen müssen. Derzeit haben nur Personen mit hoher Priorität (d.h. u.a. alle über 70-Jährigen und Personen mit bestimmten Grunderkrankungen) überhaupt Anspruch auf eine Impfung. Sie können uns gerne ein Fax oder eine email schicken, damit wir Sie auf die Warteliste setzen. Bitte rufen Sie deswegen NICHT in unserer Praxis an (damit unsere telefonische Erreichbarkeit für akut Erkrankte gewährleistet bleibt). Wir verimpfen den Impfstoff, der uns zur Verfügung gestellt wird (derzeit Comirnaty von Biontech-Pfizer, dies kann sich aber jederzeit ändern!). Eine Wahlmöglichkeit besteht NICHT. Wir werden dann eine Auswahl nach bestem Wissen und Gewissen vornehmen und Sie unter der uns angegebenen Telefonnummer kontaktieren. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

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Ab Karsamstag Buchungen von Impfterminen für alle Bürger über 60 möglich!

Bereits nach Ostern sind in Nordrhein-Westfalen landesweit Impfungen gegen COVID-19 (Corona-Virus) in den 53 Impfzentren möglich. 60- bis 78-jährige können über das Terminportal der Kassenärztlichen Vereinigung einen Termin buchen: Online unter www.116117.de oder telefonisch über die zentrale Rufnummer 116117. Die Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung ist hierzu NICHT notwendig. Nutzen Sie diese Möglichkeit um schnell zu einer Impfung zu kommen!

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Warum impfen wir in unserer Praxis noch nicht gegen COVID-19?

Fast täglich erreichen uns Anfragen wann endlich wir in unserer Praxis gegen COVID-19 impfen werden. Die Antwort ist einfach: wir werden unverzüglich mit dem Impfen beginnen, wenn auch uns ein Impfstoff zur Verfügung gestellt wird. Dies ist bis heute nicht der Fall. Warum haben wir bis heute keinen Impfstoff erhalten? Die Gründe liegen nicht nur in den geringen Liefermengen:

Grund 1: Die Bundesländer und die Verantwortlichen in den Kommunen haben sich seit November 2020 intensiv mit dem Aufbau von Impfzentren beschäftigt. In vielen großen Hallen (in Gelsenkirchen die Emscher-Lippe-Halle), die derzeit anderweitig nicht genutzt werden können, sind große „Impfstraßen“ entstanden. Dort werden täglich tausende Menschen geimpft. Welcher Bürgermeister bzw. Landrat möchte sich dieses für ihn prestigeträchtige Instrument aus der Hand nehmen lassen?

Grund 2: Anfang März hatten die Bundesländer durchgesetzt, dass Steuergeld aus dem Bundeshaushalt bis Ende September 2021 (!) zur Finanzierung der Zentren bereit steht. Ohne diesen Beschluss wären die Zentren bereits ab Ende März nicht mehr finanziert gewesen.

Grund 3: Das fehlende Vertrauen der Landesregierungen in die Ärzteschaft. Es wird um die Zahl der Impfdosen gefeilscht, die ab „Mitte April“ zwischen den Praxen und Impfzentren aufgeteilt werden sollen. Auch werden Vorschläge gemacht wie wir die Patienten zur Impfung einladen sollen. Das Ganze ist aber eigentlich eine Farce, da ohnehin zunächst pro Woche maximal nur 20 (in Worten: zwanzig!) Dosen pro Praxis zur Verfügung gestellt werden sollen.

Wir als Facharztpraxis werden voraussichtlich erst Ende April mit entsprechenden Lieferungen rechnen können obwohl wir seit Jahrzehnten ca. 1000 Impfungen pro Jahr in unserer Praxis durchführen. Sobald uns die Lieferungen avisiert werden, werden wir dies auch hier veröffentlichen. Bis dahin heißt es warten.

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Anmerkungen zu Prävalenz (Krankheitshäufigkeit) von COVID-19 Infizierten in Gelsenkirchen

Laut dem Corona-Dashboard der Stadt Gelsenkirchen (Stichtag 28.3.2021) sind im Stadtbezirk Gelsenkirchen bislang 356 Personen an COVID-19 verstorben und 11.290 erkrankt (davon noch 690 derzeit aktive Infektionen). Bei einer Einwohnerzahl von derzeit ca. 259.000 bedeutet dies, dass seit Pandemiebeginn bereits einer von 728 (!) Bürgern von Gelsenkirchen an COVID-19 verstorben ist. Dies ist eine erschreckende Zahl!

Die errechnete Sterberate im Stadtbezirk liegt somit bei ca. 3,2%.  Es existieren aber 2 Sterberaten: die Fallsterblichkeit (Sterberate in Bezug auf die gemeldeten Infektionen) bzw. die Infektionssterblichkeit (diese bezieht sich auf alle Infektionen einschließlich der Dunkelziffer). Das RKI (Robert Koch Institut) selbst geht davon aus, dass mindestens 4 x mehr Personen sich mit COVID-19 infizieren als gemeldet werden. Unter Berücksichtigung dieser Zahlen errechnet sich eine Letalität (Anzahl der Gestorbenen in Relation zur Anzahl der Infizierten) von ca. 0,79% (d.h. die Infektionssterblichkeit liegt auch in Gelsenkirchen auf jeden Fall unter 1%.

Dies bedeutet aber auch, dass sich bis zum Stichtag fast 50.000 Gelsenkirchener mit dem COVID-19 Virus infiziert haben müssen, mithin fast 20% der Gesamtbevölkerung!

In unserer Praxis ist bis zum Stichtag (28.3.21) einer unserer Patienten an COVID-19 verstorben. Aber auch wir haben zahlreiche Fälle von aktiven bzw. stattgehabten COVID-19 bei unseren Patienten gesehen. Trotz des hohen Infektionsrisikos ist bis heute keiner unserer Ärzte bzw. Mitarbeiterinnen an COVID-19 erkrankt. Wir hoffen, dass dies auch durch die von uns seit Beginn der Pandemie konsequent angewendeten Hygienemaßnahmen (u.a. großvolumige HEPA-Filter in den Warte- bzw. Untersuchungsräumen, Überwachung der Abstandsregeln, Einlasskontrollen, regelmäßige Desinfektionsmaßnahmen, Tragen von FFP2-Masken, etc.) bedingt ist.

Noch im vergangenen Jahr hatten wir persönlich auf ein rasches Ende der Pandemie gehofft. Dies erscheint jetzt (derzeit kämpfen wir mit der 3. Welle) eher unwahrscheinlich. Wir bitten daher alle unsere Patienten eindringlich weiterhin die empfohlenen Hygienemaßnahmen (AHA) unbedingt einzuhalten und insbesondere bei COVID-19 verdächtigen Symptomen (z.B. trockener Husten mit Fieber, Geruchsverlust) NICHT unangemeldet in unserer Praxis zu erscheinen. Danke!

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Terminvergabe Corona-Impfung ab 25.1.2021

Die Kassenärztliche Vereinigung teilte uns am 13.1.2021mit, dass sich impfberechtigte Bürger ab Montag, dem 25. Januar 8 Uhr online (www.116117.de) bzw. telefonisch unter den Nummern 116 117 bzw. – ausschließlich in Westfalen-Lippe – auch unter 0800-116117 02 zur Corona-Impfung in den Impfzentren anmelden können. Es sind zunächst nur dienigen Bürger berechtigt einen Termin zu vereinbaren, die ein Informationsschreiben erhalten haben.

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6.1.2021 – Coronavirus-Impfverordnung – (CoronaImpfV)

Gemäß der am 15.12.2020 in Kraft getretenen Coronavirus-Impfverordnung haben bestimmte Personen Anspruch auf eine Schutzimpfung mit höchster, hoher bzw. erhöhter Priorität. Die dafür notwendigen Kriterien sind in der CoronaImpfV unter den §§ 2, 3 und 4 genannt. Wir stellen unseren Patienten gerne hierüber entsprechende Bescheinigungen gemäß § 9 aus, sofern sie sich in unserer Dauerbehandlung befinden bzw. in den letzten 4 Jahren befunden haben und die genannten Kriterien erfüllt sind.

Es ist damit zu rechnen, dass auch in NRW bzw. Gelsenkirchen die entsprechenden stationären Impfzentren ihren Betrieb gegen Ende Januar 2021 aufnehmen werden. Die Kontaktaufnahme wird voraussichtlich nur über eine telefonische Hotline möglich sein (in anderen Bundesländern bzw. Städten wird auch eine Online-Vergabe bereits jetzt praktiziert). Die Telefonnummer ist laut Mitteilung der Bezirksstelle GE der KVWL noch nicht geschaltet, wir verweisen daher auf die Veröffentlichungen in der Presse bzw. im Netz (z.B. unter www.corona-kvwl.de).

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Anmerkungen zur Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) vom 15.12.2020 bzw. Coronaimpfung

  1. Wir empfehlen die derzeit verfügbare Impfung (Hersteller BIONTECH und Pfizer) allen unseren Patienten. Mögliche Ausnahmen sind jedoch z.B. stattgehabte schwere allergische Reaktionen (insbesondere anaphylaktischer Schock) bei früheren Impfungen, Schwangerschaft, Personen unter 16 Jahren, etc..
  2. Der derzeit einzig verfügbare Impfstoff der Firmen BIONTECH und Pfizer wurde bislang an ca. 44.000 Personen getestet. Die bislang beschriebenen Nebenwirkungen sind zwar häufig, z.B. Schmerzen an der Injektionsstelle (bis ca. 83%), Rötungen und/oder Schwellungen an der Injektionsstelle (bis ca. 7%), Müdigkeit (bis ca. 59%), Kopfschmerzen (bis ca. 52%), Schüttelfrost (bis ca. 35%), Muskel- und Gelenksschmerzen (bis ca. 37%), Fieber (bis 16%), aber nicht wirklich gravierend
  3. Der Impfstoff verändert NICHT das Erbgut und ist nach aktueller wissenschaftlicher Erkenntnis sicher
  4. Über mögliche Langzeitfolgen ist aufgrund der kurzen Bobachtungsdauer naturgemäß nichts bekannt, sie können daher auch nicht mit letzter Sicherheit ausgeschlossen werden
  5. Die Ergebnisse der Impfstoffstudien sind z.B.  im „New England Journal of Medicine“ publiziert und öffentlich abrufbar
  6. Die Frage, ob die geimpften Personen dann andere nicht mehr anstecken können, kann derzeit nicht sicher beantwortet werden
  7. Die Kosten für die Impfung werden vom Staat übernommen
  8. Es ist derzeit noch unklar wie lange der Impfschutz anhält
  9. Die Impfung schützt vor einer COVID-19 Erkrankung zu ca. 95%
  10. Der derzeitige Impfstoff kann nur über die Impfzentren erfolgen, NICHT in den Praxen
  11. Die Impfberechtigten werden informiert.
  12.  Wir stellen Bescheinigungen bezüglich der Priorisierung (zeitliche Bevorzugung bei der Impfung) nur für Personen aus, die sich bei uns in Behandlung befinden bzw. auch befanden, nicht aber für uns bis dato unbekannte Personen
  13. Die wichtigsten Fragen finden Sie unter: Corona-Impfung: Die wichtigsten Fragen und Antworten (bundesregierung.de) im Netz
  14. Wir werden uns selbst nach Möglichkeit unverzüglich impfen lassen
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HEPA-Filter zum Schutz vor COVID-19 Infektionen in unserer Praxis

Am 24. und 25.11.2020 haben wir in unserer Praxis – zusätzlich zu den bereits seit Ende März implementierten allgemeinen Schutzmaßnahmen (u.a. Verpflichtung zum Tragen von Schutzmasken für Ärzte, Personal und Patienten, Aufstellen von Desinfektionsmittelspendern, Plexiglasschutzwänden, Abstandswahrung in den Warteräumen, regelmäßige Oberflächendesinfektionen, Lüften etc.) neue Hochleistungsreiniger mit HEPA-Filtern aufgestellt. Mit einem Luftdurchsatz von bis zu 618 Kubikmetern pro Stunde (nach CADR = Clean Air Delivery Rate) können wir damit den Feinstaub auf unter 7 bzw. 6 Mikrogramm (PM 2,5 bzw. 10) senken. Dies entspricht einem Abscheidegrad von 99,5 Prozent eines Prüfaerosols. Ein einzelnes Coronavirus ist mit ca. 0,12 Mikrometern zwar deutlich kleiner, dennoch werden die Viren von diesen Filtern zurückgehalten, denn sie schweben nicht einzeln in der Luft, sondern sind an Aerosole (winzige Wassertröpfchen) gebunden (diese sind groß genug für einen HEPA-Filter). In den Sommermonaten haben wir uns mit Lüften beholfen, dies ist jetzt aber bei den niedrigen Temperaturen nur noch zeitlich eingeschränkt möglich.

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Testungen bei V.a. COVID-19

Aus gegebenen Anlass weisen wir nochmals ausdrücklich darauf hin, dass wir Rachenabstriche bei Verdacht auf bzw. zum Ausschluss von COVID-19 Infektionen NUR bei unseren eigenen Patienten/innen und NUR nach telefonischer Voranmeldung vormittags in unserer Praxis durchführen. Im Hinblick auf die Sicherheit und Gesundheit der anwesenden Mitpatienten/innen und unseres Personals können und werden wir auch keine Ausnahmen machen. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis!

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